Sie sind hier: Aktuelles / Termine
Montag, 27. Juni 2022

Aktuelles / Termine

Unsere Kreisgemeinschaft beim Deutschlandtreffen in Wolfsburg

Etwa 1000 Besucher kamen am 11. Juni 2022 im CongressPark Wolfsburg zum Jahrestreffen der Landsmannschaft Ostpreußen. Auch unsere Kreisgemeinschaft war natürlich vertreten.

Kreisvertreterin Viola Reyentanz stand am heiligenbeiler Tisch als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Auch am Fahneneinmarsch nahmen wir teil. Die Heiligenbeiler Fahne wurde vom Kirchspielvertreter von Pörschken, Christian Perbandt getragen.

Es war ein schönes Treffen mit vielen guten Gesprächen. Man kann deutlich sagen: es hat sich für uns gelohnt!

 

Hier ein paar Bilder. Zum Vergrößern bitte auf die Bilder klicken...

 

Kreisvertreterin Viola Reyentanz

Siegfried Dreher zum 85. Geburtstag

Wir gratulieren unserem Ehrenvorsitzenden Siegfried Dreher herzlichst zum 85. Geburtstag am 11. Mai 2022.

Seit Jahrzehnten ist er mit Herzblut für unsere Kreisgemeinschaft tätig.

Bereits als Jugendlicher besuchte er mit seinen Eltern die Treffen der Kreisgemeinschaft und arbeitete schnell in verschiedenen Bereichen mit. Viele Jahren übte er leitende Funktionen in unserer Kreisgemeinschaft aus. 17 Jahre lang war er Kreisvertreter und lange Jahre Schriftleiter unseres Heimatblattes. Seine Frau Marlene stand dabei immer unterstützend an seiner Seite.

Heute ist er Ehrenvorsitzender und Stadtvertreter von Zinten, seiner Heimatstadt, für die er sich nach wie vor besonders engagiert.

Wir wünschen ihm alles Gute, vor allem Gesundheit und bauen weiterhin auf seinen Rat und seine Unterstützung bei unserer Arbeit für die ostpreußische Heimat.

 

Viola Reyentanz

 

im Namen des Vorstandes

 

Ilse Thomann gestorben

In großer Trauer geben wir bekannt, dass Ilse Thomann am 28.Oktober 2021 verstorben ist.

Schon lange war sie krank, ließ sich jedoch von ihrer Krankheit nie bezwingen und arbeitete weiter für unsere Kreisgemeinschaft.

Sie war Ostpreußin mit Leib und Seele.

Erst ganz am Ende ihrer Krankheit kandidierte sie nicht mehr als Vorstandsmitglied und konnte auch nicht mehr am diesjährigen Kreistreffen teilnehmen.

Ilse kennen alle als freundliche, liebe Frau, die jedoch genau wusste, was sie wollte und eine große Durchsetzungskraft hatte. Ihre Meinung zählte und war immer geprägt von ihrer Liebe zu Ostpreußen.

Sie konnte Ende September noch ihren 85. Geburtstag begehen.

An dieser Stelle möchte ich noch einmal auf ihren Lebensweg blicken, den Siegfried Dreher in seiner Laudatio für die PAZ zu ihrem Ehrentag schrieb:

 

Ilse Thomann wurde am 25. September als Kind der Eheleute Hermann Kewitz und Marie, geb. Neubert in Heiligenbeil geboren.

In der Mühlenstraße 9 verlebte sie beschütze Kinderjahre, die sie für das ganze Leben prägten. Die Flucht endete für sie im westfälischen Rheine. Hier war sie jahrzehntelang als Einzelhandelskauffrau tätig und stieg bis zur Einkäuferin auf.

In diesem Umfeld lernte sie auch ihren Mann Siegfried Thomann kennen, der 2008 verstarb. Ihre Heimatstadt Heiligenbeil hat Ilse nie vergessen.

In den 90er Jahren besuchte sie die Kreistreffen und fand mit ihrer sympathischen fröhlichen Art schnell Kontakte. Ab 1998 übernahm sie das Kreisfotoarchiv, dass vorher Elsa Landmann geführt hatte und nun aus Altersgründen aufgab.

2009 wurde sie als Beisitzerin in den Vorstand gewählt. Sie ging voll in der interessanten Aufgabe auf. Sie war es, die ein computerunterstütztes Aufgabenfeld für ihre tausende von Fotos schaffte.

Ilse kümmerte sich auch um die Übernahme unserer Fotos in das Bildarchiv Ostpreußen, was nicht nur für künftige Generationen von hohem Wert ist. Sie kannte jedes Foto unseres Bildarchivs. Das war von großem Nutzen für unser Heimatblatt, für das sie alljährlich die Fotos lieferte und auch für die Rundbriefe der Kirchspielvertreter.

Jahrelang druckte sie Hunderte Fotos für die Kreistreffen und gestaltete Ausstellungen.

Der Vorstand würdigte und dankte ihr für die Schaffenskraft und Heimattreue im Jahr 2002 mit der Verleihung der Silbernen und im Jahr 2007 mit der Goldenen Ehrennadel nebst Urkunden. Im Jahr 2016 wurde sie außerdem mit der Silbernen Ehrennadel der Landsmannschaft Ostpreußen ausgezeichnet

Ilse wird uns immer unvergessen bleiben. Auch für mich persönlich ist eine Freundin gegangen.

 

Viola Reyentanz

__________________________________________________________

Die Sonne sank ins Haff-

Der Himmel hatte fern im Westen

die goldenen Tore weithin aufgetan.

Still durch den Abend

schwamm ein dunkler Kahn,

und wie er langsam in den Himmel glitt

nahm er ein mildes Herze mit.

 

Leo Guttmann

 

Irmgard Lenz 85 Jahre

Das Foto zeigt Irmgard und Eugen Lenz während der Heimatreise 2015 am Findling auf dem Wanderweg von Zinten nach Kukehnen

Liebe Irmgard,

wenn man von jemanden zu Recht als einem „Ostpreußischen Urgestein“ sprechen kann,

dann von Dir!

Am 17. Juli 1936 als Kind der Eheleute Hedwig und Emil Wengel in Maggen geboren,

verlebtest du dort prägende Kinderjahre mit zwei älteren Brüdern.

Deine Liebe zu Deiner Heimat ist seither ungebrochen.

Schon in den 70er Jahren bist Du nach Ostpreußen gereist und es verging seither kaum

ein Jahr, in dem Du nicht zu Hause warst, auf Deiner Haustreppe gesessen hast und im

Schulgarten spaziert bist. Dafür hast Du Jahr für Jahr einige Strapazen auf Dich

genommen. Denn wie als kleine Marjell in ein paar Minuten durch Dein Heimatdorf laufen,

ist heute unmöglich. Mitten durch das Dörfchen Maggen verläuft jetzt eine Staatsgrenze.

Während die Haustreppe im polnischen Teil zu finden ist, befinden sich das Grundstück

von Schule und Schulgarten auf der russischen Seite.

Schon früh hast Du dich als Kirchspielvertreterin von Zinten-Land in der Kreisgemeinschaft

Heiligenbeil engagiert . Du warst bei so gut wie allen Kreistreffen dabei, bei Sitzungen,

Seminaren und auch bei den Deutschlandtreffen der Landsmannschaft.

Beinahe legendär sind die mehrtätigen Sondertreffen, die Du seit 1988 für die Landsleute

Deines Kirchspiels und für ostpreußische Freunde organisierst. Auch ich war schon dabei.

In den letzten Jahren fanden diese Treffen in Altenau im Harz statt.

In den ganzen Jahren war dein Ehemann Eugen immer an Deiner Seite.

Im Namen des Vorstandes und der ganzen Kreisgemeinschaft gratuliere ich Dir von

Herzen zum 85. Geburtstag. Bleib so heimatverbunden und tatkräftig und vor allem

gesund!

Viola Reyentanz

Glückwünsche zum 90. Geburtstag von Erich Arndt

Der Vorstand der Kreisgemeinschaft Heiligenbeil gratuliert Landsmann Erich Arndt

nachträglich ganz herzlich zum 90. Geburtstag am 20. Juni 2021.

Erich Arndt wurde in Nemritten, Kirchspiel Zinten-Land als ältestes von sieben

Geschwistern geboren. Seine Eltern waren Minna und Otto Arndt.

Nach dem Tod der Mutter auf der Flucht, kümmerte er sich allein um seine Geschwister,

so dass alle überlebten.

Erich Arndt ist seit vielen Jahren Gemeindevertreter von Nemritten, er war auf vielen

Kreistreffen, und hat intensive Kontakte mit den Landsleuten gepflegt. Aus

gesundheitlichen Gründen ist es nun etwas ruhiger um ihn geworden.

Wir wünschen ihm alles Gute und vor allem viel Gesundheit.

 

Viola Reyentanz

Arnold Hesse wird 70 Jahre

Arnold Hesse

Arnold Hesse wurde am 18.05.1951 als Sohn von Hinrich Hesse und Ehefrau Erna, geb. Werner, in Stickhausen, Kreis Leer geboren, wohin es seine Mutter nach Ende des Krieges verschlagen hatte.

Seine Mutter wurde am 03.02.1930 auf Julienhof im Kreis Heiligenbeil geboren. Sie war das 4. von 13 Kindern der Eheleute Ernst Heinrich Werner aus Grünwalde und Anna Johanna Heske aus Abbau Lank. Die Familie mütterlicherseits wohnte und arbeitete bis zur Flucht 1945 auf dem Gut Klein Windkeim im Kirchspiel Bladiau.

Bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2016 war Arnold Hesse als Zollbeamter in Emden tätig. Seit 2016 ist er verwitwet, hat zwei erwachsene Töchter, zwei erwachsene Söhne und drei Enkelkinder.

Seit über 30 Jahren ist Arnold Hesse in verschiedenen Ämtern im Schützenverein und im Fischereiverein in Detern tätig, in denen er seit vielen Jahren das Amt des Vorsitzenden ausübt.

Seit Mitte der 1970er Jahre befasst er sich mit Familienforschung, was im auf der väterlichen Seite auch überwiegend gelungen ist. Auf der mütterlichen Seite aus Ostpreußen gestaltete sich dieses etwas schwieriger.

Im Zuge dieser Familienforschung kam er auch mit der Kreisgemeinschaft Heiligenbeil und etlichen Landsleuten in Kontakt, die ihm in vielen Fragen weiterhelfen konnten.

Mehrmals hat er die Heimat seiner Mutter und der Familien Werner und Heske besucht, einmal im Jahre 2010 mit seiner verstorbenen Frau und seinem Onkel Ernst Werner. Viele Erinnerungen sind ihm an das schöne Ostpreußen geblieben.

Nach Abschluss der zweiten Reise hat Arnold Hesse sich daran gemacht, alle Erkenntnisse und Forschungsergebnisse über die Herkunft, die Flucht, und den Neuanfang der Familie mütterlicherseits in einem Familienbuch unter der Überschrift „Die Heimat Ostpreußen und die neue Heimat Rhaude in Ostfriesland“ zusammenzufassen.

Über den eher zufälligen Kontakt zu Brunhilde Schulz wurde die Verbindung zur Kreisgemeinschaft intensiver, und als man ihn ansprach, ob er nicht Interesse daran hätte, als Nachfolger von Frau Petra Wegner die Heimatkreiskartei zu übernehmen, hat er nach einer kleinen Bedenkzeit zugesagt. Die Wahl erfolgte Im April 2017 während der Kreistagssitzung. Für einen Familienforscher ist es natürlich sehr interessant, neben der anspruchsvollen Tätigkeit als Betreuer der Heimatkreiskartei auch einen Einblick darüber zu erhalten, welche Familien im Kirschspiel Bladiau und in den anderen Kirchspielen des Kreises Heiligenbeil gewohnt und gelebt haben. Im Jahr 2018 war dann auch noch das Amt des Kassenwartes neu zu besetzen, und da er in diesem Bereich über hinreichende Erfahrungen verfügte, übernahm er das Amt ebenfalls und führt dieses bis heute zur vollsten Zufriedenheit.

Der Vorstand der Kreisgemeinschaft Heiligenbeil ist froh, Arnold Hesse für diese beiden Ämter gewonnen zu haben. Wir wünschen Arnold zu seinem 70. Geburtstag alles erdenklich Gute, vor allem Gesundheit in diesen schwierigen Zeiten, und hoffen, dass er der Kreisgemeinschaft noch recht lange erhalten bleibt.

Brunhilde Schulz

2. stellv. Kreisvertreterin

 

Wir gratulieren Brunhilde Schulz

Brunhilde Schulz

Unsere 2. stellvertretende Kreisvertreterin Brunhilde Schulz beging am 2. April ihren 75. Geburtstag.

Seit vielen Jahren arbeitet sie schon ehrenamtlich für unsere Kreisgemeinschaft.

Im März 2011 wurde sie zur Beisitzerin in den Vorstand gewählt und ist seitdem insbesondere für den Bereich Publikationen zuständig.

Ab 2012 war sie stellvertretende Schriftleiterin unseres Heimatblattes, 2016 übernahm sie die Schriftleitung. Sie arbeitet mit viel Herzblut das ganze Jahr über daran, dass wir alljährlich im Mai ein hevorragendes Jahrbuch erhalten.

Auf Brunhilde Schulz kann unsere Kreisgemeinschaft stets bauen, wenn Hilfe gebraucht wird. Besonders aktiv ist sie bei der Vorbereitung und Durchführung unserer jährlichen Kreistreffen.

Sie engagiert sich in hohem Maße für unsere Heimatstube bzw. das Archiv in Burgdorf.

Alljährlich gestaltet sie gemeinsam mit Ilse Thomann eine schöne Ausstellung in der Heimatstube zu einem heimatlichen Thema, an der sich die Besucher des Kreistreffens erfreuen.

Zu vollem Recht wurde ihr im September 2015 die Silberne Ehrennadel der Kreisgemeinschaft Heiligenbeil verliehen.

Im September 2018 wurden ihre und die Leistungen ihres Ehemannes Siegfried mit der Goldenen Ehrennadel der Kreisgemeinschaft gewürdigt.

Durch ihren Ehemann Siegfried, der gebürtiger Heiligenbeiler war, lernte Brunhilde Schulz seine ostpreußische Heimat kennen und lieben.

Ausgangspunkt war eine erste gemeinsame Ostpreußenreise, der noch viele weitere folgten. Sehr wichtig waren beiden dabei auch die Kontakte zu den heutigen Bewohnern von Heiligenbeil.

Nach dem Tod ihres Ehemannes im Jahr 2019 führt Brunhilde Schulz auch die Stadtvertretung für Heiligenbeil Nord in seinem Sinne kommissarisch weiter. Die Landsleute kennen und schätzen sie für diese Arbeit.

So ist es auch nicht verwunderlich, dass sie auf der Kreistagssitzung im September 2020 zur 2. stellvertretenden Kreisvertreterin gewählt wurde.

Der Vorstand freut sich über so eine aktive Mitarbeiterin.

Wir wünschen Brunhilde Schulz alles Gute, vor allem Gesundheit und viel Tatkraft.

Im Namen des Vorstandes

Viola Reyentanz

 

Zurück