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Sonntag, 24. September 2017

Aktuelles / Termine

Eva Droese verstorben

„Heimat ist nicht da oder dort. Heimat ist in dir drinnen, oder nirgends.“

Hermann Hesse

 

Am 31. Juli 2017 verstarb für uns alle plötzlich und unerwartet Eva Droese, geb. Höpfner, aus Balga, Kreis Heiligenbeil, im hohen Alter von fast 92 Jahren in Kiel.

Mit ihr verliert die Kreisgemeinschaft Heiligenbeil ein weiteres Mitglied aus der Erlebnisgeneration.

Eva Droese liebte ihre Heimat über alles und wenn sie von ihr erzählte, leuchteten ihre Augen und man spürte ihre tiefe Verbundenheit zu Balga.

Am 11. September 1925 wurde sie in Balga als Tochter des Fischers Albert Höpfner und seiner Ehefrau Minna geboren, verlebte dort eine unbeschwerte Jugend, von der sie oft und gerne erzählte.

Ihr umfangreiches Wissen über Ostpreußen und hier ganz besonders über ihren Heimatort Balga, hat sie bereitwillig an uns Nachgeborene weitergegeben.

Ein wunderbarer Mensch ist von uns gegangen. Sie wird eine nicht zu füllende Lücke in unseren Reihen hinterlassen - war sie doch zu jedem freundlich und hilfsbereit und hatte für jeden immer ein offenes Ohr.

Sie war ein ganz besonderer Mensch für mich persönlich, aber auch für die Menschen der Kreisgemeinschaft Heiligenbeil. Nun müssen wir für immer „Lebewohl“ sagen, und das fällt uns schwer.

Wir wollen dennoch dankbar sein für alles, was sie uns gegeben und hinterlassen hat. In den zahlreichen Berichten, die Eva Droese für das Heimatblatt und die PAZ schrieb, wird sie uns für immer in Erinnerung bleiben und darin weiterleben.

Solange es ihre Gesundheit zuließ, bereiste sie ihre alte Heimat immer wieder, und bei vielen der von ihr organisierten Reisen knüpfte sie freundschaftliche Kontakte zu den heutigen Bewohnern, und hier speziell zu Julia Kulikowa. Und jedes Mal besuchte sie in Balga ihr Elternhaus, das als einziges auch heute noch steht.

Sie war auch eine treue Besucherin unserer jährlichen Kreistreffen und für ihre langjährige, vertrauensvolle Unterstützung wurde sie im Jahr 2007 mit der Treueurkunde der Kreisgemeinschaft Heiligenbeil geehrt.

Der Vorstand der Kreisgemeinschaft Heiligenbeil trauert mit ihrem Sohn und der Familie um die Mutter, Schwiegermutter, Oma und Uroma.

In Namen des Vorstands

Elke Ruhnke

Kreisvertreterin

 

Traditioneller Matjesabend

Vor dem Matjesabend...

Von wenigen Ausnahmen abgesehen hat die Kreisgemeinschaft Heiligenbeil in der Vergangenheit immer am Freitag vor dem Kreistreffen ihren traditionellen Matjesabend im Steinwedeler Krug in Steinwedel gefeiert.

Im letzten Jahr haben wir dieses Matjesessen wieder in unser Programm aufgenommen und alle Landsleute und Besucher des Kreistreffens (nicht nur Funktionsträger oder Ehrengäste) aufgefordert, sich bei bestehendem Interesse zu melden, allerdings unter der Voraussetzung, dass jeder Teilnehmer die Kosten hierfür selbst übernimmt.

Daraufhin meldeten sich etwa 30 Personen, die an dem Matjesessen teilgenommen haben.

Auch in diesem Jahr wollen wir diese Tradition fortführen und möchten Sie bitten, falls Interesse besteht, sich verbindlich anzumelden. Wer keinen Matjes mag, bekommt sicher auch ´ne Extrawurst gebraten!

Das Matjesessen findet allerdings in diesem Jahr zum ersten Mal im Hotel Haase, Lehrter Str. 12 in 31303 Burgdorf statt.

 

Termin: Freitag, 1. September 2017 um 19 Uhr!

 

Ihre Anmeldungen für dieses Matjesessen richten Sie bitte an den stellvertretenden Kreisvertreter, Christian Perbandt, Im Stegefeld 1, 31275 Lehrte, Tel.-Nr. 05132-57072 oder perbandt@kreisgemeinschaft-heiligenbeil.de

Besuch in Heiligenbeil und Balga

Immer wenn eine Reisegruppe der Reiseagentur Schmidt, Dägeling, in Ostpreußen unterwegs ist, führt der Weg dieser Gruppe jedes Mal nach Heiligenbeil zum Ehrenfriedhof in der Hindenburgstraße. Es ist inzwischen schon zur Tradition geworden, dass dort im Namen der Kreisgemeinschaft Heiligenbeil ein Kranz niedergelegt wird.

Anlässlich einer Ostpreußenreise vom 12. – 21. Mai 2017 hielt die auf dem letzten Kreistag Ende April 2017 in Salzbergen neu gewählte 2. stellvertretende Kreisvertreterin Viola Reyentanz auf diesem Ehrenfriedhof am 13. Mai 2017 eine kleine Ansprache im Gedenken an die gefallenen Soldaten, aber auch in Erinnerung an die vielen Menschen, die bei Flucht und Vertreibung ihr Leben lassen mussten.

Am 16. Mai 2017 besuchten Siegfried Schulz, Stadtvertreter von Heiligenbeil-Nord, Brunhilde Schulz, Schriftleiterin Heimatblatt und Mitglied des Vorstandes, und Helmut Arndt, Jahrgang 1929 aus Heiligenbeil, Herzog-Albrecht-Str. 32, das Museum in Heiligenbeil.

Sie wurden sehr freundlich von Dimitri Shilov, Konstantin Kosenkov und Dr. Peck empfangen. Das Treffen fand in dem inzwischen fertiggestellten fünften Raum des Museums statt. Dort herrscht eine gemütliche Atmosphäre; man fühlte sich in ein Jagdzimmer versetzt.

Es wurden diverse Neuigkeiten besprochen, die sich seit dem vergangenen Jahr ergeben haben. Grüße wurden ausgetauscht. Vor allem war dieser Besuch vereinbart worden, um das während des letzten Kreistreffens im September 2016 in Burgdorf für das Museum gesammelte Geld zu überreichen. Es waren immerhin 300 Euro zusammengekommen. Die Gastgeber bedankten sich sehr herzlich und stellten die Frage, ob die Kreisgemeinschaft einen besonderen Verwendungszweck für dieses Geld im Auge habe. Die Antwort war, dass man vor Ort sicher am besten wisse, für was dieses Geld eingesetzt werden kann.

Der Vorschlag der Herren des Museums war, dass man einen Wegweiser herstellen und aufstellen wolle (irgendwo im Umfeld des Feyerabendplatzes), der den Besuchern den Weg ins Museum weisen kann. Bisher wissen nur Eingeweihte, wo sich das Museum befindet, und so würden auch Ortsfremde, die Heiligenbeil nicht so gut kennen, hierauf hingewiesen.

Insgesamt war die Zusammenkunft sehr freundschaftlich und man versicherte sich gegenseitig, dass man die Zusammenarbeit intensivieren möchte.

Man zeigte sich auch äußerst interessiert an der Geschichte von Helmut Arndt, der bei Kriegsende 16 Jahre alt war und mit 15 Jahren noch zur Armee eingezogen wurde. Es wurden Adressen ausgetauscht und man will auch mit ihm in Kontakt bleiben.

Nach dem Museumsbesuch fand noch eine Fahrt nach Balga statt, die zugegebenermaßen recht abenteuerlich war, da sich die Straßen in den letzten Jahren noch weiter verschlechtert haben und es auch nicht abzusehen ist, dass hier irgendwann mal eine Änderung eintreten wird.

Seit dem letzten Besuch von Siegfried und Brunhilde Schulz vor einigen Jahren ist die Umgebung um die Kirche und die Burgruine weiter zugewachsen. Um die Ruinen vor Vandalen zu schützen, sind rund um die Uhr Wachen vor Ort. Unser Taxifahrer Sergej Belantschuk erwies sich als sehr guter Kenner der deutschen Geschichte von Balga. Überhaupt ist festzustellen, dass das Interesse der Bevölkerung an der deutschen Geschichte ständig wächst.

Inzwischen sind auch sehr viele der Felder, die noch bis vor zwei Jahren brach lagen, bestellt, so dass sich der Gesamteindruck auch in dieser Hinsicht stark verbessert hat.

Brunhilde Schulz

 

Spenden für das Museum in Heiligenbeil

Auf unserem letzten Kreistreffen haben wir Spenden für das Museum in Heiligenbeil gesammelt.

Diese Spenden wurden nun im Mai, im Rahmen einer Ostpreußenreise durch unser Vorstandsmitglied Brunhilde Schulz an Dmitry Shilov vom Heiligenbeiler Museum übergeben. Anwesend war auch Dr. Peck.

Frau Schulz berichtet:

„Wir wurden gefragt, ob wir eine Vorstellung davon haben, was mit dem Geld passieren soll. Meine Antwort war, dass es ihnen überlassen bleibt, was sie damit machen.

Man hat auch schon eine Idee, und zwar möchte man einen Wegweiser für das Museum anfertigen lassen. In welcher Form das geschehen soll, weiß man noch nicht. Jedenfalls soll dieser Wegweiser zentral aufgestellt werden, so dass auch jemand, der das Museum noch nicht kennt, den Weg dorthin findet.

Ich denke, dass das eine gute Idee ist.“

 

Sondertreffen: Zinten-Land

Zum 29. Mal ist es Irmgard Lenz gelungen, am letzten Aprilwochenende des Jahres einige Landsleute in den Harz zu locken. Das Sondertreffen des Kirchspiels Zinten Land in Altenau im Quellenhof war mit 15 Personen wieder gut besucht. Für einen Moment gedachten wir vier treuer Besucher, die im vergangenen Jahr von uns gegangen sind und so unseren Kreis schmerzhaft verkleinerten.

Doch waren wir zusammen gekommen, um fröhliche Geschichten zu hören, alte, neue, bekannte, unbekannte. Es wurden Erinnerungen ausgetauscht - ebenso wie Neuigkeiten.

Der Freitag Abend wurde eingeläutet von einem Büffet, das unsere Wirtsleute wieder mit viel Liebe und Kochkunst gezaubert hatten.

Dann holten wir Fotos von Ostpreußen hervor und der Abend wurde lang und lustig – wenn auch zum unendlichen Bedauern unserer Kirchspielvertreterin niemand singen wollte.

Die für den nächsten Tag geplante Bootstour – fiel ins Wasser. Entgegen der eingeholten Informationen gab es ausgerechnet heute keine Fahrt mit dem Schiff über den Stausee. Da das Wetter mit Graupelschauern und Wind nicht zu langen Spaziergängen einlud, fuhren wir kurzerhand nach Braunlage. Dort hatten wir Glück und konnten einen sonnigen Wetterabschnitt dazu nutzen, die Hexendekoration des Ortes eine Woche vor der Walpurgisnacht zu bewundern.

Mit Königsberger Klopsen wurden wir abends belohnt. Vorher gab es interessante Fotos zu sehen, die zeigten, wie vielfältig und schön es in unserem Land und bei den Nachbarn doch ist: Einen Segeltörn auf der Ostsee, das Watt der Nordsee und die beeindruckende Welt der Berge mit und ohne Schnee, incl. Berghütte „Ostpreußen“ !

Direkt im Anschluss, satt, zufrieden und etwas träge gab es Kultur, ein kleines Theaterspiel wurde aufgeführt, mit uns selbst als Akteuren. Vorhang, Wind, Mond, Birken bewegten sich zu Hundegebell und Donner, während ein scheues Reh vom Wilderer bedroht und vom Förster gerettet wurde. Ein paar ostpreußische Geschichtchen mit entsprechendem Zungenschlag und die Schwierigkeiten eines Reisebüros, das richtige Ziel für eine „alte Dame mit Sonnenhut“ zu finden, umrahmten weitere Gespräche, immer wieder von viel Gelächter begleitet.

So blieb uns am nächsten Morgen noch das obligatorische Gruppenfoto, dann verabschiedeten wir uns voller Vorfreude auf das nächste Jahr nach Hause, wenn wir 30 Jahre Sondertreffen mit Irmgard und Eugen Lenz feiern wollen!

 

Neuwahlen bei der Kreisgemeinschaft Heiligenbeil

Der neu gewählte Vorstand - von links: Perbandt, Reyentanz, Ruhnke, Schulz, Thomann, Hesse

Am Wochenende vom 29. und 30. April fand im Kolpinghaus Salzbergen die Sitzung des Kreistages (Gesamtvorstand) der Kreisgemeinschaft Heiligenbeil e.V. statt.

Haupttagesordnungspunkt der Sitzung, die von Kreisvertreterin Elke Ruhnke geleitet wurde, war die Neuwahl des Vorstandes (Kreisausschuß) der Kreisgemeinschaft.

Zunächst wurde aber in einer Totenehrung der verstorbenen Landsleute gedacht, die im letzten Jahr unsere Reihen verlassen mußten.

Es folgten Berichte der Kreisvertreterin und des Vorstandes sowie der Kassenprüfer, die die gute Kassenführung lobten.

Nach der Entlastung des Vorstandes folgten die satzungsgemäßen Vorstandswahlen. Hier wurden fast alle Kandidaten mit großer Mehrheit, oft sogar einstimmig gewählt.

Hier nun die Wahlergebnisse:

- Als Kreisvertreterin wurde Frau Elke Ruhnke in ihrem langjährigen Amt bestätigt!

- Auch der erste Stellvertreter Christian Perbandt wurde einstimmig wieder gewählt.

- Zur zweiten Stellvertreterin wurde die Stadtvertreterin von Zinten, Frau Viola Reyentanz, gewählt.

- Das Amt des Kassenwartes konnte nicht besetzt wurden. Der Vorstand ist hier intensiv auf der Suche, um dies Problem zu lösen. Zwischenzeitig kümmert sich Frau Ruhnke um die Kasse und sorgt dafür, daß die Kreisgemeinschaft ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen kann.

- Als Beisitzerin wurde Frau Ilse Thomann (Fotoarchiv) ebenso im Amt bestätigt wie Frau Brunhilde Schulz (Heimatblatt, Publikationen).

- Neugewählt als Beisitzer für die Kreiskartei wurde Herr Arnold Hesse, dessen Vorfahren aus Klein Windkeim im Kirchspiel Bladiau kommen.

Weitere Programmpunkte waren das neue Heimatblatt, das Kreistreffen 2017, das in diesem Jahr zum ersten Mal in Haases Gasthaus und Hotel „Zur Erholung“ in Burgdorf bei Hannover stattfinden soll, der Beschluß des Haushaltsplanes 2017 sowie Planungen zum 70-jährigen Bestehen der Kreisgemeinschaft im Jahr 2018.

In diesem Rahmen wurden auch weitere Möglichkeiten der finanziellen Einsparung erörtert.

Beschlossen wurde die konstruktive und erfolgreiche Sitzung mit dem gemeinsamen Absingen des Ostpreußenliedes!

Bilder: Brigitte Böck - zum Vergrößern auf die Bilder klicken!

Ausstellung „Verschwundene Orte – die es nicht mehr gibt“ in Berlin

Am 8. November 2016 wurde in den großzügigen Räumen des Kronprinzenpalais in Berlin, Unter den Linden 3, eine Ausstellung der Stiftung „Zentrum gegen Vertreibung“ eröffnet, die den Namen „Verschwundene Orte – die es nicht mehr gibt“ trägt. In den Gebieten, die bis zur Flucht und Vertreibung gegen Ende des Zweiten Weltkrieges von Deutschen besiedelt waren, befinden sich zahlreiche Orte, die es einfach nicht mehr gibt und wo heute keine Menschen mehr leben.

Sie liegen vor allem im heutigen Polen, Russland und Tschechien.

In unserem Kreis Heiligenbeil gibt es besonders viele dieser verschwundenen Orte.

Im Vorfeld dieser Ausstellung kam ein Aufruf des Zentrums gegen Vertreibung mit der Bitte, möglichst viel vorhandenes Bild- und Infomaterial zur Verfügung zu stellen. Daraufhin habe ich sofort Fotos, Pläne usw. aus dem Bildarchiv der Kreisgemeinschaft Heiligenbeil angeboten (außer uns hat das nur noch die Kreisgemeinschaft Goldap gemacht).

Der Ausstellungskurator, Herr Wilfried Rogasch, war zweimal bei mir in Rheine, um das Bildmaterial zu sichten. Die Wahl fiel schwer, und so wurden über 400 Exponate ausgewählt.

Zur Eröffnung der Ausstellung erhielt ich eine Einladung, der ich gerne gefolgt bin. Begleitet wurde ich von Brigitte Böck, die vor Ort Fotos gemacht hat.

Die geladenen Gäste wurden von Frau Erika Steinbach, MdB, Vorsitzende der Stiftung „Zentrum gegen Vertreibung“, begrüßt.

Die Eröffnungsrede hielt Herr Dr. Hans-Gerd Pöttering, Präsident des Europäischen Parlamentes a. D. und Vorsitzender der Konrad- Adenauer Stiftung.

Anschließend sprach Herr Wilfried Rogasch noch einführende Worte.

Was wir dann in der Ausstellung zu sehen bekamen, war überwältigend.

Die Bilder und Texte befanden sich auf großen Stellwänden. Die Fotos aus unserem Archiv waren fast alle großartig platziert. So stand ich plötzlich vor den Großaufnahmen des Heiligenbeiler Marktplatzes und einer Luftaufnahme der Innenstadt.

Meine Stadt, mein Zuhause! In der gleichen Größe war das Stadtbild von 1939 von Zinten zu sehen, und darunter der traurige Rest, der noch übrig geblieben ist.

Darüber hinaus gab es eine Stellwand über den Landkreis Heiligenbeil mit vielen Fotos zu den unterschiedlichsten Anlässen (Jagdgesellschaft, Eisberge am Frischen Haff in Balga, Konfirmationsfotos, Hochzeitsbilder, Fischer am Frischen Haff und…und….)

Ich kann gar nicht alles aufzählen. Das Ganze wurde präsentiert vor einem zartblauen Hintergrund mit dem Ortsplan von Leisuhnen.

Auf der nächsten großen Wand, Motto: „Geliebte Freunde, Verwandte, Nachbarn“ - waren auch wieder einige unserer Bilder vertreten.

Dann gab es noch als Großbild „Die Haffküste von Balga mit Ortsplan“ mit dem Text: „Der letzte Rückzug aus dem Heiligenbeiler Kessel“. Und immer wieder Heiligenbeil und Zinten!

Überall gab es viel Text zu den Bildern, u.a. auch eine Liste der verschwundenen Orte aus unserem Kreis, die von mir erstellt worden war.

Alle Stellwände waren mit Strahlern ins rechte Licht gerückt worden.

Außer unserem Kreis Heiligenbeil war von den andern ostpreußischen Kreisgemeinschaften nur noch Goldap vertreten. Ich traf das Ehepaar Trucewitz, das auch Großaufnahmen zur Ausstellung beigesteuert hatte, dazu einen Wechselfotorahmen mit Aufnahmen aus dem Kreis Goldap.

Große Bilder vom Königsberger Schloss und den ehemaligen großartigen Schlössern Finkenstein und Schlobitten waren ebenfalls zu sehen.

Dann gab es noch viele Stellwände mit Aufnahmen aus Schlesien, Tschechien und Böhmen, die wir aber in der Kürze der Zeit nicht alle ansehen konnten. In einem Raum lief ein Film mit Aufnahmen aus vergangener Zeit.

Alles in allem ist eine sehr großzügige, liebevolle und professionell gestaltete Ausstellung entstanden! Wer die Möglichkeit hat, sollte sie sich unbedingt ansehen!!

Die Ausstellung bleibt noch bis zum 8. Januar 2017 in Berlin; danach soll sie als Wanderausstellung in verschiedenen Orten gezeigt werden. Allerdings ist mir noch nicht bekannt, wo das sein wird.

Inzwischen habe ich Kontakt zu der Leiterin der Museen in Rheine, Frau Dr. Mechthild Beilmann- Schöner aufgenommen, um die Ausstellung eventuell nach hier zu holen.

Sie zeigte sich sehr interessiert, aber die Museen planen immer mit einer langen Vorlaufzeit, so dass z. Z. noch nicht klar ist, ob bzw. wann dieses Projekt umgesetzt werden kann. Nun muss man abwarten, was daraus wird.

 

Ilse Thomann

Fotoarchivarin

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Bilder: Brigitte Böck - zum Vergrößern auf die Bilder klicken!

 

 

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